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Tarifvertrag ig metall baden württemberg daimler

5.8.2020

IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die 4,3 Prozent Lohnerhöhung wird für die 12 Monate vom 1. Mai bis 30. April 2013 sein, sagten beamte. Die Vereinbarung tritt jedoch offiziell am 1. April 2012 in Kraft und erstreckt sich über einen Zeitraum von 13 Monaten. Die Arbeitnehmer erhalten für den Monat April 2012 keine Erhöhung. Die Vereinbarung zeigt, wie stark der deutsche Wirtschaftsboom den Gewerkschaften in diesem Jahr bei den Tarifverhandlungen gegeben hat. Im vergangenen Jahr wuchs die Wirtschaft so schnell wie seit 2011 nicht mehr, und die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990. Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten.

Die Vereinbarung zeigt auch, dass die “Flexibilität” am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen. Das IGM-Magazin metallzeitung besteht seit 1949. Im Jahr 2005 hatte es eine Auflage von über 2 Millionen. Es gibt 12 Ausgaben pro Jahr. “Das war ein fairer Kompromiss”, sagte Der Chef der Gewerkschaft IG Metall, Berthold Huber. “In Lohngesprächen bekommt man nicht immer das, was man will. Beide Seiten mussten nachgeben, und diese Vereinbarung war für beide Seiten nicht leicht zu akzeptieren.” Die Arbeitsverträge in Deutschland werden regional ausgehandelt, aber der neue Tarifvertrag soll in Baden-Württemberg als Modell in anderen Teilen Deutschlands dienen, wo auch Unternehmen wie BMW, Volkswagen, Audi und Ford sowie Dutzende Zulieferer unter Lohnerhöhungsdruck stehen. Der Deal zwischen der IG Metall und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall, die die Arbeitgeber, darunter auch die großen Automobilhersteller, vertreten, sieht vor, dass die Arbeitnehmer in Deutschland ab dem 1. April eine Lohnerhöhung von 4,3 Prozent erhalten. Als Häberle über die Vereinbarung mit dem Vorstand zum Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen sprach, bestätigte er deutlich, dass auch die IG Metall einen Stellenabbau für notwendig hält, um bessere finanzielle Ergebnisse zu erzielen.

Der Gewerkschaftsfunktionär sagte, der Betriebsrat, dem er vorstehe, verhandle noch mit der Geschäftsführung über Details, wie der Stellenabbau “so sozialverträglich wie möglich” gestaltet werden solle. Das ist die gleiche alte Geschichte, die die IG Metall erzählt. Wenn es um den Stellenabbau geht, geht es nicht um “ob”, sondern nur um “wie”. Stefan Wolf, Verhandlungsführer von Südwestmetall, sagte, die Auszeichnung sei eine “Belastung, die für viele Unternehmen schwer zu tragen sein wird”. Aber er sagte, die lange Laufzeit des Deals würde es den Unternehmen ermöglichen, besser vorauszuplanen. Der Deal würde für die Arbeitgeber mit weniger als 4 Prozent pro Jahr funktionieren, sagte er. Martin Kannegiesser, Chef des Arbeitgeberverbandes, sagte: “Ein Streik in der Branche wurde jetzt mit dieser Vereinbarung vermieden, die den Arbeitnehmern eine echte Lohnerhöhung bewirkt.” In Baden-Württemberg sind deutsche Hersteller wie Daimler (DAIGn.DE) und Heidelberger Druck (HDDG.DE) beheimatet, und dort geben die Tarifabschlüsse traditionell den Ton für Vereinbarungen im Rest des Landes an.

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